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Zweitligist MSC Mambas startet Reise ins Ungewisse

MENDEN. Der MSC Mambas steht vor einem Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Die Saison in der 2. Bundesliga Süd beginnt „zu Hause“ gegen Ingolstadt.

Auf geht’s! Skaterhockey-Zweitligist Mendener SC Mambas startet am Samstag in die neue Saison und begibt sich dabei auf eine Reise ins Ungewisse. Denn mit dem Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt (19.30 Uhr, Zöpnek-Halle) beginnt eine Serie in der Südgruppe, in der sich die Mambas überhaupt nicht zu Hause fühlen.

„Dass wir nicht mehr im Norden spielen, an diesen Gedanken haben wir uns mittlerweile gewöhnt“, sagt Trainer Oliver Cooke und macht deutlich, dass man sich nicht mehr so gern mit der Umgruppierung in den ungeliebten Süden beschäftigen möchte. „Wir nehmen das halt so an – ändern können wir eh nichts mehr.“

Somit stellen sich die Mambas den Aufgaben gegen fast ausschließlich unbekannte Mannschaften, einzig mit den Rhein-Main-Patriots aus dem hessischen Niddatal-Assenheim gab es in der Vergangenheit den einen oder anderen Berührungspunkt.

Lumberjacks mit Offensivkraft
Nun also starten die Mendener die Punktejagd gegen Lumberjacks aus Ingolstadt. „Und von denen weiß ich nur, dass die mit vielen Eishockey-Spielern aufwarten. Ich bin gespannt, ob sogar Leute aus der DEL dabei sind“, macht Cooke deutlich, dass man diese Herausforderung völlig unbedarft annehmen werde.

Der Brite konnte seine Schützlinge aber auf einen starken Aufsteiger einstimmen, der in der Vorsaison den Sprung in die Zweite Liga mit einem 40:11 gegen die Marktoberdorf Rangers perfekt machen konnte. „Das ist schon eine Hausnummer, so schlecht können die also nicht sein“, ist Oliver Cooke aber guter Hoffnung, dass die Mambas dieser Offensivkraft gewachsen sein werden.

Blick ist nach vorn gerichtet
„So oder so – wir können in dieser Saison halt nur überraschen“, richtet Cooke den Blick auf die eigene, im Vergleich zur Vorsaison neu formierte Truppe. „Dass uns viele Leute verlassen haben und gerade einmal ein halbes Dutzend übrig geblieben ist, sollten wir eigentlich längst abgehakt haben – wir richten stattdessen den Blick nach vorn.“

Mutmacher sind dabei eine ordentliche Vorbereitung, in der aus der zunächst bunt gemischten Mannschaft aus verbliebenen Spielern und aufgerückten Landesliga-Akteuren eine Einheit geworden ist. „Dieser Zusammenhalt zeichnet uns aus, dass ist unser großer Trumpf“, so Cooke.

Konkrete Zielsetzungen gibt es derweil nicht. Natürlich soll der Klassenerhalt gesichert werden. Aber ansonsten hält sich Cooke mit Prognosen eher bedeckt. „Wir haben nichts zu verlieren und können eigentlich nur gewinnen – uns hat eh keiner auf dem Zettel.“

Mendener SC Mambas: Kuhn, Hinnerkott; Koch, Verborg, Müller, Garbsch, Geske, Schmidt, Braun, Zöpnek, Rütting, Löwenstein, Süllberg. Es fehlt: Meisterjahn (Urlaub).

Quelle: DerWesten.de