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Arbeit an Kraft und Ausdauer für lange Auswärtstouren

MENDEN. Der Mendener SC Mambas arbeitet mit Hochdruck an der Form für die Spiele in der 2. Bundesliga Süd. Dort warten Ausgaben mit weiten Auswärtsfahrten.

Die Vorgabe für die bald beginnende Saison in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd steht. „Drin bleiben, mehr wollen wir zunächst eigentlich nicht“, sagt Oliver Cooke. Der Trainer des Mendener SC Mambas fügt sogleich hinzu, dass er damit den Klassenerhalt meint – in einer Liga, die seiner Mannschaft einiges abverlangen wird.

Der Blick auf die Gegner aus dem Süden Deutschlands, in erster Linie aber die enorme Belastung mit fast ausschließlich langen Auswärtstouren – auf die Mambas wartet eine Saison mit großen Herausforderungen. „Mal schau’n, wie wir damit klarkommen“, hegt Cooke denn auch die große Sorge, ob seine Mannschaft den Fahrten in der Schwarzwald oder nach Bayern überhaupt gewachsen sein wird.

Assenheim ist Derby-Gegner

„Man muss sich nur mal vor Augen führen, dass die Rhein-Main-Patriots in Niddatal Assenheim für uns noch am nächsten gelegen sind“, macht Cooke, der nach dem Abschied von Toni Fonso als Coach die Verantwortung für die Mambas-Erste übernommen hat, deutlich, dass die „Duelle mit den Hessen quasi Derbys für uns sind“.

Auf dem Weg zu allen Auswärtsspielen fahren die Mambas auf der A45 an Lüdenscheid vorbei. Dort, wo Erstligist Highlander und dessen Lokalrivale Sauerland Steel Bulls beheimatet sind. Letztgenannter verein war ursprünglich ebenfalls für den Zweitliga-Süden vorgesehen, kam aber per Nachrückerverfahren in den Genuss des Erstliga-Aufstiegs (WP berichtete). „Dieses Duell fällt nun aber weg“, so Cooke.

Der Spielplan will es, dass die Mambas am Samstag, 26. März, in der heimischen Zöpnek-Halle gegen Assenheim in die Saison starten. „Da wollen wir unsere ersten Punkte einfahren“, formuliert Cooke eine erste Zielsetzung für seine Mannschaft, die sich – wie eingangs erwähnt – den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben hat. „Wenn uns mehr gelingt, hätte ich nichts dagegen. Diese Liga ist wie eine Wundertüte, da ist alles möglich – nach oben gibt es keine Grenzen.“

Zuversichtliche Worte aus dem Mund eines Trainers, der das Leistungsvermögen seiner Schützlinge sehr wohl einzuschätzen weiß. „Die Stimmung in der Mannschaft ist bestens, obwohl ich die Jungs beim Training ordentlich rannehme“, umreißt Cooke in groben Zügen die zunächst auf Kraft und Kondition ausgelegten Einheiten. Dass dabei auch Aspekte wie Spielaufbau und Schusstechnik nicht zu kurz kommen, versteht sich von selbst.

Meike Zöpnek gehört zum Kader

Natürlich sieht die Mannschaft nach dem Verlust etlicher Stammkräfte an die benachbarten Erstligisten aus Lüdenscheid und Iserlohn völlig verändert aus. So sind neben Torwart Louis Guntermann lediglich Jan Geske, René Garbsch, Sven Müller, Patrick Braun und Jan Verborg übrig geblieben. Der Rest resultiert aus Spielern der letztjährigen Zweiten (Landesliga). Hinzu kommen Björn Hinnerkott (vormals Neheim Blackhawks) und Meike Zöpnek – die Topscorerin der MSC-Damen konnte ihre Qualität unlängst unter Beweis stellen, als sie beim 1:5 (1:2, 0:1, 0:2) im Test gegen die Sauerland Steel Bulls das Mendener Tor erzielte.

Quelle:DerWesten.de – Eberhard Tripp