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Mambas-Reisen in den Süden mit Übernachtungen inklusive

Menden. Ein Problem ist gelöst: Die Mambas können sechs Auswärtsspiele an drei Doppelwochenenden bestreiten – das verringert zumindest die hohen Fahrtkosten.

Für den Mendener SC Mambas gab es die Bescherung bereits vor dem Weihnachtsfest. Mittlerweile liegen die Spielpläne für die höchsten Skaterhockey-Spielklassen vor. „Und für uns wurden dabei so gut wie alle Wünsche erfüllt“, sagt Oliver Cooke, Trainer des heimischen Zweitligisten Mendener SC Mambas.

Wie mehrfach berichtet, wurde der Klub bei der Ligeneinteilung aus der angestammten Nordgruppe genommen und in den Süden gesteckt. „Als das bekannt wurde, war das natürlich ein Schock, aber mittlerweile haben wir uns an diesen Gedanken gewöhnt“, stellt der MSC-Coach mit Blick auf die vorliegende Terminliste fest, „dass das alles doch nicht ganz so schlimm wird, wie zunächst befürchtet“.

Sicherlich ist die Belastung von weitaus längeren Fahrten zu Auswärtsspielen geblieben, die weiten Reisen nach Bayern oder in den Schwarzwald bleiben den Mambas halt nicht erspart.

Heimstart gegen ERC Ingolstadt
„Allerdings konnten wir viele Spiele zusammenlegen, so dass wir drei Doppelwochenenden haben werden. Das ist eine enorme Erleichterung, dadurch können wir einiges an Fahrtkosten einsparen – diese Geschichte wird nun nicht mehr ganz so teuer“, freut sich Cooke, dass seine Mannschaft nach dem Heimstart am Samstag, 11. März, gegen den ERC Ingolstadt (19.30 Uhr, Zöpnek-Halle in Sümmern) mit Gastspielen bei Breisgau-Klub HC Merdingen und tags darauf bei den in der Nähe beheimateten Freiburg Beasts (1./2. April) die ersten Auswärtsaufhaben abhaken kann.

Ähnlich verhält es sich am 20. und 21. Mai, wenn die Mambas die Deggendorf Pflanz und Ingolstadt besuchen. Ein weiteres Bayern-Wochenende beschert die Fahrten zu den Bagders Spaichingen und zum TSV Schwabmünchen bei Augsburg (9./10. September). Einzig für die Partie bei den Rhein-Main-Patriots im hessischen Niddatal-Assenheim am letzten Spieltag der Hauptrunde (16. September) brauchen die Mambas keine Übernachtung zu organisieren.

„Wir müssen uns bei Staffelleiterin Gabi Kickermann und Spielplangestalter Detlef Heidrich bedanken – beide ISHD-Funktionäre sind ja Mendener und haben uns auch aus alter Verbundenheit so gut wie möglich helfen können“, geht Oliver Cooke aber davon aus, dass die Aufgaben dadurch nicht leichter werden.

Landesliga-Spielern im MSC-Kader
„Im Gegenteil, wir stehen vor einer großen sportlichen Herausforderung, und wir können froh sein, wenn wir irgendwie den Klassenerhalt schaffen.“ Der MSC-Coach sagt dies mit Blick auf seinen Kader, der zum größten Teil aus Akteuren der Landesliga-Truppe bestehen wird. „Von der Ersten sind ja kaum noch Leute da“, macht Oliver Cooke deutlich, dass vom einstigen Zweitliga-Team nur noch Jan Geske, Patrick Braun, Jan Vorberg und René Garbsch zur Verfügung stehen – der Rest hat die Mambas verlassen und sich den Erstligisten Samurai Iserlohn und Highlander Lüdenscheid angeschlossen.

Seit Anfang Dezember im Training
Derweil haben die Mambas die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. „Wir sind sogar schon recht weit – seit Anfang Dezember nehme ich die Jungs ordentlich ran, trotzdem sind alle mit großer Freude bei der Sache“, berichtet Cooke von einer guten Trainingsteilnahme. Beste Voraussetzungen also, um sich im Zweitliga-Süden den immensen Herausforderungen zu stellen.

Quelle:DerWesten.de – Eberhard Tripp