Inline-Skater-Hockey-MSC-Mambas

Als krasser Außenseiter zum Topfavoriten

Menden. Die Aushängeschilder des Mendener SC Mambas sind an diesem Samstag mit kniffligen Aufgaben beschäftigt. Passend zum Ferienstart gehen sowohl die Skaterhockey-Herren als auch die -Damen auf Reisen – und erledigen die jeweiligen Pflichten bestimmt nicht als Favoriten.

„Das sind ganz klar die anderen“, sagt Gerd Guntermann. Der Betreuer des Mendener Zweitliga-Teams blickt mit großem Unbehagen auf die Partie bei den Miners Oberhausen. Diese mit vielen ehemaligen Erstliga- und Eishockey-Spielern besetzte Truppe muss in der Nordgruppe sogar als heimlicher Spitzenreiter angesehen werden.

Dessen Spielstärke bekamen die Mambas bereits im Hinspiel zu spüren, als sie in der heimischen Zöpnek-Halle mit 2:15 böse unter die Räder gerieten. „Da waren wir absolut chancenlos“, blickt Guntermann nicht gern auf jenen 21. Mai zurück. Er hegt aber die Hoffnung, „dass es diesmal nicht ganz so schlimm wird“. Gut verteidigen ist daher angesagt – auch angesichts der wohl nächsten Niederlage, die für die Mannschaft von Trainer Toni Fonso dann die siebte in Folge wäre.

Die Mambas bestreiten danach, am 13. August, nur noch die Partie gegen den Tabellenletzten Langenfeld Devils. „Da müssen wird gewinnen, denn wir wollen die Saison nicht als Schlusslicht beenden“, so Guntermann – auch für ihn gilt die heutige Partie in Oberhausen als Vorbereitung auf den Kehraus in der heimischen Zöpnek-Halle.
Erneut personelle Probleme

„Wir freuen uns auf die Pause“, sagt Meike Zöpnek, die mit den MSC-Damen bei den Rhein-Main-Patriots Assenheim antritt und sich dabei erneut personellen Problemen stellen muss. „Kadermäßig sieht es wieder sehr mau aus“, berichtet die Teamsprecherin, dass die Mambas einmal mehr in Minibesetzung auflaufen. „Hoffentlich wird die Trainingsbeteiligung nach der Pause wieder besser“, so Meike Zöpnek.
Die Mambas-Aufstellungen

MSC-Herren: Engelmann, Gerd Guntermann; Braun (?), Geske, Herms, Breker, Schnieder, Uedickoven, Burns, Garbsch, Patrick Bongard, Kleinschmidt. – Es fehlen: Schneider (nicht mehr im Kader), Döscher, Neuendorf (beide beruflich verhindert). – Spielbeginn: Samstag, 18 Uhr, Pflugbeil-Arena .

MSC-Damen: Phyllis Weiß, Surke; Geschwind, Virginia Weiß, Happel, Schwarz, Marie-Sophia Weiß, Zöpnek. – Beginn: Samstag, 16 Uhr.

Quelle: DerWesten.de – Eberhard Tripp