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Mambas-Kampf gegen das erneute Scheitern

Menden. Die Zeichen stehen auf Abschied. Skaterhockey-Zweitligist Mendener SC Mambas bestreitet an diesem Samstag sein letztes Heimspiel in der Saison 2016 und hat damit letztmals Gelegenheit, sich mit einer überzeugenden Leistung zu präsentieren. Wenn also am Nachmittag die Berlin Buffalos zur Play-down-Partie in der Zöpnek-Halle antreten, soll am Ende für die Mambas ein Sieg stehen.

„Das ist jedenfalls unser Plan. Und es wäre wünschenswert, wenn uns das gelingt“, sagt der sportliche Leiter Alexander Buß und setzt damit die Mannschaft von Trainer Toni Fonso unter Druck. „Das, was die Jungs zuletzt gezeigt haben, war absolut desolat – das darf sich auf keinen Fall wiederholen“, denkt Buß mit Grausen an die 3:8-Pleite gegen die Langenfeld Devils zurück. Wobei sich die Mambas ein Drittel lang auf Kurs sehen durften, dann aber ihre Führungen (2:0, 3:2) doch noch verspielten.

Es war ein kapitaler Fehlstart in eine Endrunde der Nordgruppe, die mangels aufstiegswilliger Regionalligisten wohl nur pro forma ausgetragen wird. „Aber unser Anspruch war anders – wir wollten uns durchsetzen, und das ist uns zunächst einmal nicht gelungen“, erwartet Buß nun eine deutliche Steigerung. Der Einwand, dass zuletzt die Beteiligung beim Training aufgrund von Verletzungen, beruflichen Pflichten und privaten Gründen eher überschaubar gewesen sei, darf daher nicht als Entschuldigung für ein erneutes Scheitern herhalten.

Derweil richten die Mambas den Fokus bereits auf die Saison 2017. „Wir haben schon einige Gespräche mit der aktuellen Mannschaft geführt, und es deutet sich an, dass wir weitestgehend unverändert antreten werden. Aber Konkretes gibt es noch nicht“, gewährt Alexander Buß einen Blick hinter die MSC-Kulissen. Eines steht jedoch schon fest: Toni Fonso wird weiterhin als verantwortlicher Trainer an der Bande stehen. „Er hat zugesagt, dass er das zumindest noch eine Saison machen möchte“, so Buß. Damit wäre schon mal eine wichtige Personalie geklärt.

Mendener SC Mambas: Engelmann, Gerd Guntermann; Geske, Herms, Kleinschmidt, Garbsch, Döscher, Uedickoven, Neuendorf, Schnieder, Burns, Braun, Patrick Bongard, Tsakalidis. – Es fehlt: Breker (verletzt). – Spielbeginn: Samstag, 16 Uhr, Zöpnek-Halle.

Quelle:DerWesten.de – Eberhard Tripp