Skaterhockey-MSC-Mambas-Herren-

Mambas schalten schnell auf Gewinner-Modus

Menden/Velbert. Beim Mendener SC Mambas zeigt die Formkurve weiter nach oben. Der Skaterhockey-Zweitligist triumphierte am Samstag bei den Commanders Velbert mit 9:7 (5:2, 2:1, 4:2) und landete damit den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel.

„Das war eine absolut runde Geschichte“, sagte Alexander Buß. Der sportliche Leiter hatte den urlaubenden Trainer Toni Fonso an der Bande vertreten, aber großartig ins Geschehen eingreifen musste der Routinier nicht. „Dafür lief es einfach zu gut“, beurteilte Buß den Auftritt seiner Mannschaft und bemühte sich bei seinem Resümee um Sachlichkeit.

Aber so ganz wollte ihm das nicht gelingen. Stattdessen geriet der ein-stige Klassekeeper sogar ins Schwärmen: „Das war zwei Drittel lang beinahe makellos gespielt.“ Und Buß fügte sogleich hinzu: „Wenn es im letzten Durchgang nicht doch noch etwas heikel geworden wäre, hätten wir ein fast perfektes Spiel erlebt.“

5:2-Führung vor der ersten Pause
Wie perfekt es für die Mambas laufen sollte, zeigten schon die ersten Minuten, die zunächst die Führung durch Florian Herms (6.) und dann das 2:2 durch Daniel Döscher (12.) bescherten. Es sollte noch besser kommen: Kapitän Dennis Breker zum 3:2 (14.), direkt danach der Treffer von Dominik Uedickoven (15.) und vor der Pause das 5:2 durch Robin Schneider (20.) – Menden hatte den Gewinner-Modus eingeschaltet und legte gleich nach Wiederbeginn nach (Schneider). Als Döscher gar zum 7:2 traf (35.), waren die Mambas endgültig auf Kurs.

Nervenstärke ist entscheidend
„So schön die vielen Tore auch waren – am besten war, dass die Mannschaft zu jeder Zeit ruhig geblieben ist“, lobte Buß und bezeichnete es als einen entscheidenden Faktor, dass sich die Mambas nicht von Härten, Fouls und Nickligkeiten hatten beeindrucken lassen. „Im Gegenteil, die Jungs sind cool geblieben und haben ihren Stiefel ‘runtergespielt – das war der Schlüssel zum Sieg.“

Angesichts dieser Dominanz war es durchaus zu verschmerzen, dass das über weite Strecken zelebrierte Niveau im Schlussdrittel nicht mehr ganz gehalten werden konnte. Zumal: Die Mambas legten noch zwei wichtige Breker-Treffer nach (8:3/41., 9:5/55.) – und machten damit einen Skaterhockey-Abend zum Genießen perfekt.

Commanders Velbert – MSC Mambas 7:9 (2:5, 1:2, 4:2).

Mendener SC Mambas: Engelmann, Louis Guntermann (nicht eingesetzt); Breker, Herms, Schneider, Schnieder, Aderhold, Uedickoven, Döscher, Braun, Geske, Burns, Tsakalidis, Lobe, Kleinschmidt, Verborg. – Tore: 0:1 (5:12) Herms (Braun), 1:1 (6:49), 2:1 (7:43), 2:2 (11:43) Döscher (Schneider), 2:3 (13:51) Breker (Schnieder), 2:4 (14:57) Uedickoven, 2:5 (19:44) Schneider (Schnieder), 2:6 (21:03) Schneider (Schnieder), 2:7 (34:35) Döscher (Breker), 3:7 (38:12), 3:8 (40:16) Breker (Döscher), 4:8 (41:09), 5:8 (54:00), 5:9 (54:05) Breker (Schnieder), 6:9 (56:41), 7:9 (57:54). – Strafminuten: Velbert 10, Menden 10.

Samstag, 9. April: MSC Mambas – Berlin Buffalos (19 Uhr, Zöpnek-Halle).

Quelle: DerWesten.de – Eberhard Tripp