Skaterhockey-MSC-Mambas-Herren-

Schnelle Klarheit: In 25 Sekunden von 4:4 auf 7:4

Menden. Beim Mendener SC Mambas ist die Skaterhockey-Welt wieder in bester Ordnung. Der Zweitligist gewann am Samstag die Saison-Heimpremiere gegen den Kreisrivalen Sauerland Steel Bulls aus Lüdenscheid mit 10:4 (0:1, 4:2, 5:1) und betrieb damit eine beeindruckende Wiedergutmachung für die 3:9-Auftaktpleite eine Woche zuvor beim Crefelder SC.

„Das war stark, die Jungs haben super gespielt – alles top“, sagte Mambas-Trainer Toni Fonso mit einem breiten Lächeln, das höchste Zufriedenheit ob des mehr als gelungenen Auftritts vermittelte. Der einstige Eishockey-Profi hatte auch allen Grund, seine Mannschaft zu loben. Denn die präsentierte sich als entschlossene Einheit, die dem ebenfalls in der Zöpnek-Halle beheimateten Rivalen von Beginn an ein beherztes Match lieferte.

Obwohl genügend Chancen zur Führung vorhanden waren, blieb der Weg zum gegnerischen Kasten zunächst jedoch verschlossen. Auf der anderen Seite blieb Lüdenscheid gefährlich und ging durch ein Überzahl-Tor des einstigen Mendener Sascha Jacobs nach neun Minuten in Führung. Aber die Mambas blieben blieben ihrer Marschroute unbeeindruckt treu. Auch nachdem Lüdenscheid zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte – 0:3 (23./24.).

Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten, Patrick Braun verkürzte nach Vorlage von Marcel Aderhold auf 1:3 (26.), nicht viel später waren Florian Herms (28.) und Kapitän Breker mit einem Unterzahltreffer erfolgreich (32.). Und als vor der zweiten Pause erneut Breker zum 4:3 traf (39.), war die Partie gedreht.

Lüdenscheid glich zu Beginn des Schlussdrittels zwar noch einmal aus – durch Ex-Mambas-Spieler Jendrik Zahn (42.). Aber es sollte keine 13 Spielsekunden dauern, ehe Braun die erneute Gastgeber-Führung besorgte und damit den Startschuss für furiose 25 Sekunden mit weiteren Toren durch Patrick Schnieder und Breker zum 7:4 gab.

Es war die Vorentscheidung in einer Partie, in der die Mambas drei weitere Treffer erzielten und mit dieser Ausbeute dafür sorgten, dass das Grinsen von Toni Fonso immer breiter wurde. „Das war richtig gut, vor allen Dinge nach hinten ‘raus“, so der MSC-Trainer.

Mendener SC Mambas – Sauerland Steel Bulls Lüdenscheid 10:4 (0:1, 4:2, 5:1)

Mendener SC Mambas: Engelmann, Louis Guntermann (nicht eingesetzt) – Aderhold, Uedickoven; Neuendorf, Tsakalidis – Döscher, Schnieder; Breker, Schneider – Burns, Geske; Herms, Braun – Garbsch, Verborg; Lobe, Patrick Bongard.

Tore: 0:1 (8:49) Jacobs (Buchwitz; 4-3), 0:2 (22:33) Schmitz, 0:3 (23:54) Zahn (Schmitz), 1:3 (25:21) Braun (Aderhold; 4-3), 2:3 (27:25) Herms (Braun), 3:3 (31:32) Breker (Geske; 3-4), 4:3 (38:21) Breker (Schneider), 4:4 (41:24) Zahn (Drüke), 5:4 (41:37) Braun, 6:4 (41:51) Schnieder (Breker), 7:4 (42:02) Breker (Döscher), 8:4 (50:50) Schneider (Döscher), 9:4 (53:32) Herms (Breker; 3-4), 10:4 (56:54) Schnieder (Bongard). Strafminuten: Menden 16, Lüdenscheid 6.

Samstag, 19. März, 19 Uhr: Commanders Velbert – MSC Mambas

Quelle: DerWesten.de – Eberhard Tripp