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Mambas haben den Play-off-Modus eingeschaltet

Menden. Alexander Buß lässt sich normalerweise nicht aus der Ruhe. Zumindest gelingt dies nicht so oft. Dass der sportliche Leiter des Mendener SC Mambas dieser Tage aber recht euphorisch wirkt, hat gute Gründe. Und die haben mit unmittelbar mit dem zurückliegenden 6:4-Triumph des heimischen Skaterhockey-Zweitligisten gegen Südmeister IHC Atting zu tun.

Wie berichtet, schafften die Mambas den Ausgleich im Play-off-Viertelfinale um Zweitliga-Titel und Erstliga-Aufstieg – und erzwangen ein drittes Spiel in der Serie „best of three“, das am Samstag, 3. Oktober, in Donaustauf im bayrischen Landkreis Regensburg stattfinden wird (18 Uhr). Für die WP-Sportredaktion Grund genug, im Gespräch mit Alexander Buß noch einmal nachzuhaken und den Blick nach vorn zu richten.

Frage: Hallo Herr Buß, wie ist aktuell die Stimmungslage bei den Mambas?

Alexander Buß: Super, einfach nur super! Alle freuen sich über den Erfolg unserer Mannschaft und blicken mit großen Erwartungen auf das dritte Spiel. Es ist einfach irre, was derzeit bei uns im Verein abgeht – spätestens jetzt ist bei den Mambas der Play-off-Modus eingeschaltet.

Am Samstag wurden in den letzten Minuten des Atting-Spiels bereits Gedanken über einen möglichen Fanbus laut. Wie ist der Stand der Dinge?

Das ist inzwischen sogar sehr konkret geworden. Mittlerweile ist ein Reisebus geordert, nachdem wir vom Vorstand noch am Samstag von vielen Leuten wegen eines möglichen Busses angesprochen worden sind. Ich kann zwar noch nicht absehen, wie viele Leute tatsächlich mitfahren werden. Aber ich denke, dass der Bus gut voll wird – vielleicht gibt es ja noch die Möglichkeit, dass wir einen Doppeldecker bekommen können.

Darf man davon ausgehen, dass die Mannschaft mit im Bus sitzen wird?

Na klar. Es tut unseren Jungs mit Sicherheit gut, dass sie bequem reisen können und dabei von vielen Freunden begleitet werden. Das ist allemal besser, als wieder einmal eine weite Fahrt ohne Fans bestreiten zu müssen.

Die Mannschaft hat sich das dritte Play-off-Spiel durch eine gute Leistung verdient. Wie haben Sie die Partie gegen Atting gesehen?

Das war eine richtig gute Vorstellung. Die Mannschaft hat sich gegenüber dem ersten Spiel deutlich gesteigert. Außerdem haben Kampfgeist und Siegeswille absolut gestimmt – das war entscheidend. Dieser Sieg war zudem wichtig für die Moral.

Wie gestaltet sich die Vorbereitung auf das Match am 3. Oktober?

Ich denke, dass unsere Jungs nicht mehr ganz so hart rangenommen werden. Es ist wohl ein eher lockeres Training angesagt, bei dem es natürlich auch um taktische Dinge gehen könnte. Unser Trainer Toni Fonso wird das alles richtig dosieren – Vollpower muss es ja nicht unbedingt geben.

Zeichnet sich ab, ob alle Mann an Bord sind oder ob der eine andere Spieler fehlen wird?

Wir müssten einigermaßen komplett sein. Einzig Marcel Döscher, der am 3. Oktober arbeiten muss, und Jan Verbirg, der dann Urlaub hat und verreisen möchte, sind definitiv nicht dabei. Ansonsten sind mir keinerlei Absagen bekannt.

Also wird auch Euer Kapitän Dennis Breker mitspielen. Der ist ja nach seiner langen Verletzungspause gerade erst wieder eingestiegen …

Auch der ist dabei. Möglicherweise spielt Dennis wieder in der Abwehr. Nach dem ersten Play-off-Spiel haben wir gerade diesen Bereich umstellen müssen. Dadurch, dass nun erfahrene Leute hinten spielen, sind wir viel stabiler und stehen kompakter.

Wagen Sie schon jetzt einen Tipp?

Wir gewinnen und ziehen ins Play-off-Halbfinale ein. Ist doch klar, oder? Dass die Jungs gegen Atting gewinnen können, haben sie doch eindrucksvoll zeigen können.

Eberhard Tripp

Quelle: WAZ.de – http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/menden/mambas-haben-den-play-off-modus-eingeschaltet-id11118710.html